Fleißige Unterstützerin der Stiftung radelte für Spenden fast 700 Kilometer

von Tabea Goppelt29.06.2022

Immer wieder kommen Menschen mit wunderbaren Ideen auf uns zu. Sie setzen ihre Talente und ihre Kraft ein, um die Familien von casayohana zu unterstützen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Im Urlaub vergangenes Jahr ist Claudia Brückner die Idee gekommen: Wieso einfach nur Urlaub machen, wenn sich das doch mit einer Spendensammlung verbinden ließe. Claudia ist gerne mit dem Fahrrad unterwegs und unterstützt schon seit mehreren Jahren unsere Stiftung casayohana.

Unterstützung für casayohana quasi von Beginn an

Von casayohana gehört hat Claudia, die aus der Stuttgarter Gegend kommt, zum ersten Mal auf einer Missionskonferenz vor einigen Jahren. “Da war das Projekt noch ziemlich neu”, sagt sie. Seither unterstützt sie casayohana jährlich - und seit zwei Jahren mit einer Spenden-Radtour. 

Claudia Brückner radelte für casayohana bis zur holländischen Grenze.
Claudia Brückner radelte für casayohana bis zur holländischen Grenze.

677 Kilometer in zehn Tagen hat die 53-Jährige in diesem Jahr für casayohana zurückgelegt, von Anfang bis Mitte Juni. Das Kilometerziel war wichtig, denn damit hingen die Spenden zusammen: Teils erhielt sie zwar feste Spendenbeträge für ihre Radtour, teils wurde allerdings pro gefahrenen Kilometer gespendet oder für das Erreichen eines gewissen Tagesziels. 

Das wollte Claudia auf jeden Fall erreichen, auch wenn die nächste Bleibe gar nicht so weit weg war: “Ich kann da nicht 200 Euro in den Sand setzen”, sagt sie und hat so in Bonn 30 Kilometer “Ehrenrunde” gedreht oder fuhr zickzack durch Köln. “Für meinen Urlaub wäre ich auch geradelt, aber wahrscheinlich nicht so viel”, sagt Claudia.

Eine Radtour, die mit helfenden Händen gesegnet war

Das Kilometerziel war jedoch nicht die einzige Hürde, die Claudia auf der Radtour überwinden musste: Am dritten Tag hat es richtig geregnet und ein platter Reifen blieb ebenfalls nicht aus. “Zum Glück war der Fahrradladen nicht allzu weit weg”, sagt sie. Einen Teil der Reparaturkosten spendete der Ladenbesitzer sogar, als er von der Spendenfahrt erfuhr.

Ihre Route führte Claudia von Mainz aus am Rhein entlang bis nach Emmerich an der holländischen Grenze und endete in Düsseldorf. “Sponsoren” suchte sich Claudia hauptsächlich in der eigenen Gemeinde - doch sie sammelt auch jetzt nach der Radtour noch bis Ende Juli weiter Spenden. Über 7000 Euro sind bisher zusammengekommen. Spenden, die unsere Stiftung casayohana gerade gut gebrauchen kann. Für die Kinder ist ein eigener Bus dringend nötig, um einen sicheren Schulweg zu gewährleisten und die Bauarbeiten auf dem Gelände in Peru müssen ebenfalls weitergehen. 

Mehr zum Bildungsbus für einen sicheren Schulweg lesen Sie hier.

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