In den Anden Perus, ca. 18 Stunden entfernt von der Hauptstadt Lima, auf 2.900 Höhenmetern liegt Talavera in der Region Andahuaylas. Dort befindet sich seit 2014 der Campus von casayohana.
Das Leben in dieser Region ist karg und entbehrungsreich. In den entlegenen Bergdörfen auf bis zu 4.000 Metern Höhe wohnen die Menschen bis heute in einfachsten Lehmhütten. Erfrierungen, Unterversorgung und Entwicklungsstörungen bei Kindern gehören zur Realität. Für Kinder mit Behinderung ist die Lage besonders prekär. Hinzu kommen die zerstörerischen Folgen von Missbrauch und Gewalt.
Armut, Ressourcenknappheit, Mangelernährung, minderversorgte Kinder mit Behinderung, sexueller Missbrauch, häusliche Gewalt und Bildungsdefizite – so lässt sich die Lage für weite Teile der Bevölkerung im peruanischen Hochland beispielhaft beschreiben.
Inspiriert von Gottes Liebe und geleitet von dem christlichen Menschenbild haben wir es uns bei casayohana zur Aufgabe gemacht, benachteiligten Kindern, gefährdeten Frauen und belasteten Familien unter der indigenen Minderheit der Quechua in Peru zu helfen, sie wertzuschätzen und konkret zu fördern.
Unter dem Dach von casayohana leisten wir Prävention, Seelsorge- und Traumaarbeit mithilfe eines Unterstützungsprogramms für Kinder in schwierigen Situationen und sozialer Arbeit in Familien.
Dabei arbeiten wir mit Behörden, Kirchen und einheimischen gemeinnützigen Einrichtungen (NGOs) eng zusammen. Unser Ziel ist eine kulturnahe, praktikable und nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe.
Folgende beiden Schwerpunkte kennzeichnen unsere Arbeit: