Peru Live 24: Wenn aus kleinen Federn große Flügel werden
Inhaltsverzeichnis
Jesus spricht „Meinen Frieden gebe ich euch!“ (Joh 14,27) – aber was bedeutet eigentlich Frieden? Wie fühlt er sich an? Und was kann ich selbst dazu beitragen, dass in meinem Umfeld mehr Frieden entsteht?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Kinder aus Chaccrampa bei einem besonderen Kunstprojekt gemeinsam mit Kunstlehrerin Martina. Unter dem Motto „Wir sind Friedensboten“ verband das Projekt Kreativität, Gemeinschaft und die Botschaft der Bibel miteinander.
Was bedeutet Frieden für mich?
Zu Beginn kamen die Kinder in kleinen Gruppen zusammen und machten sich Gedanken darüber, was Frieden für sie persönlich bedeutet. Dabei ging es nicht nur darum, eine Definition für Frieden zu finden. Vielmehr überlegten sie gemeinsam, wie sich Frieden anfühlt, wann sie ihn erleben und woran sie erkennen, dass er fehlt.
Auch die Frage, wie jeder Einzelne selbst zum Frieden beitragen kann, spielte eine wichtige Rolle. Denn Frieden beginnt oft nicht mit etwas Großem. Er kann dort entstehen, wo Menschen freundlich miteinander umgehen, einander zuhören, vergeben, Streit schlichten oder füreinander da sind.
Gemeinsam überlegten die Kinder deshalb, wie sie selbst zu Friedensboten werden können – in ihren Familien, in der Schule, unter Freunden und überall dort, wo sie anderen Menschen begegnen.


Jede Feder ist einzigartig
Anschließend wurde es kreativ: Jedes Kind durfte eine eigene Feder gestalten. Mit Farben, Mustern und Bibelversen zum Thema Frieden entstanden viele ganz unterschiedliche kleine Kunstwerke.
So individuell wie die Kinder selbst waren auch ihre Federn. Jede für sich erzählte eine eigene Geschichte und trug eine persönliche Botschaft. Gleichzeitig waren sie Teil von etwas Größerem.
Denn am Ende wurden die vielen einzelnen Federn zusammengesetzt.
Aus vielen Federn werden starke Flügel
Nach und nach entstanden aus den bunten Federn zwei große, kraftvolle Flügel. Ein schönes Bild dafür, was möglich wird, wenn viele Einzelne gemeinsam etwas weitertragen.
Zum Abschluss durfte sich jedes Kind vor die fertigen Flügel stellen und wurde damit fotografiert. Plötzlich sah es so aus, als würden die Flügel direkt zu ihnen gehören.
Die Botschaft dahinter war einfach und zugleich stark:
Genau ich darf ein Friedensbote sein, ein Engel des Friedens.



