Lächelnde Kinder und Erwachsener bei einem Selfie

Mit Laptop & Leidenschaft – Bennys Engagement bei casayohana

Inhaltsverzeichnis

Interview mit Benjamin Richter, Co-Leitung der Öffentlichkeitsarbeit bei casayohana

Anne Melber aus dem Redaktionsteam spricht mit Benjamin „Benny“ Richter über seinen Weg zu casayohana, seine Arbeit im Team Öffentlichkeitsarbeit und über ganz besondere Momente in Peru.

Wenn ihr ihn gern selbst erzählen hört, empfehle ich Emilys ausgezeichneten Podcast.

Anne: Hallo Benny, schön, dass du da bist! Stell dich doch kurz vor – wer bist du und was machst du bei casayohana?

Benny: Hi! Ich bin Benny, 38 Jahre alt, komme aus Oberfranken und arbeite hauptberuflich beim Bayerischen Rundfunk in Nürnberg – im Hörfunk, also ohne Bild, dafür mit viel Ton. Bei casayohana bin ich Teil der Öffentlichkeitsleitung. Ich kümmere mich um alles rund um die Medien: Website, Fotos, Flyers – und einfach darum, unser Projekt sichtbar zu machen. Außerdem bin ich auch bei den Messen der Großveranstaltungen wie OKO, ICF und Willow mit dabei. 

Anne: Und wie bist du zu casayohana gekommen?

Benny: Eigentlich bin ich schon immer dabei. Bine, die Gründerin, ist meine Patin – also habe ich schon vor der offiziellen Gründung 2018 Flyer gestaltet und mitgeholfen. Als es dann „richtig“ losging, konnte ich mein Know-how gut einbringen.

Anne: Kannst du sagen, was für deine Arbeit absolut unentbehrlich ist?

Benny: Klar. 

  1. Mein Laptop: Ohne den läuft nichts – Kommunikation, Design, alles digital.
  2. Ein starkes Team: Menschen, die wissen, wofür sie arbeiten – und das mit Herzblut.
  3. Und Zeit: Viel zu tun, viel zu gestalten – das braucht Raum.
Gruppenfoto von Teilnehmern in einem Raum.

Anne: Was waren deine schönsten Erlebnisse in der Öffentlichkeitsarbeit?

Benny: Ein echtes Highlight ist, wenn Teammitglieder über sich hinauswachsen, Verantwortung übernehmen und ihren Bereich mitgestalten. Da passiert Persönlichkeitsentwicklung – und es ist großartig, das zu sehen.
Besonders berührend war die Verleihung des Ehrenamtspreises an Annette, eine unserer Stifterinnen von casayohana. Und Messen sind immer spannend – wenn Menschen sagen: „Hey, euch kenne ich!“ Dann wird uns bewusst: Die Arbeit trägt Früchte.

Anne: Und wie war dein Besuch in Peru?

Benny: Ein Abenteuer! Allein die Anreise dauert fast 48 Stunden. Aber dort angekommen, erlebt man eine völlig andere, sehr herzliche Kultur.
Ich erinnere mich an eine Kollegin, die immer Spanisch mit mir sprach – obwohl ich kein Wort verstand. Als sie gefragt wurde, warum, sagte sie: „Damit er sich nicht ausgeschlossen fühlt.“
Solche Gesten vergisst man nie.
Oder die Kinder: Anfangs misstrauisch, später lachend und voller Energie – obwohl wir keine gemeinsame Sprache hatten. Das zeigt, wie stark unsere Verbindung sein kann – ganz ohne Worte.

Gruppe am Flughafen mit Gepäck und Wandkunst

Anne: Was nimmst du aus Peru in deinen Alltag hier mit zurück?

Benny: Die Dankbarkeit. Man sieht vor Ort, wie viel unsere Arbeit in Deutschland tatsächlich bewirkt. Jeder Euro zählt. Und man kommt zurück mit einem klaren Blick dafür, wie gut es uns hier eigentlich geht – und wie wichtig es ist, etwas zurückzugeben.

Anne: Wenn du einen Wunsch frei hättest – was wünschst du dir für casayohana?

Benny: Für Peru wünsche ich mir, dass das dritte Gebäude schnell fertig wird. Es würde vieles erleichtern und mehr Kindern helfen.
In Deutschland wünsche ich mir Wachstum – professioneller, nachhaltiger, generationenübergreifend. Und klar: Wenn’s eine Milliarde gäbe, würden wir sie nehmen – und Großes bewegen.

Danke, Benny, für das Gespräch – und für dein großes Engagement mit Herz, Medien und ganz viel Menschlichkeit.